Seit 1226 erbaute der Mainzer
Erzbischof und Kurfürst Siegfried III. von Eppstein Burg
Lahneck zum Schutz seines Gebietes an der Lahnmündung, wo
der Ort Lahnstein und die Silbermine 1220 an Kurmainz
gekommen waren. 1245 wurde die Burgkapelle erbaut. 1632 und
1636, während des Dreißigjährigen Krieges richteten
schwedische und kaiserliche Truppen die Burg “ziemblicher
mahsen” zu, und die Burg verlor danach an Bedeutung. 1688
schossen französische Truppen im Pfälzischen Erbfolgekrieg
die letzten Dächer in Brand.
Seit 1851 erfolgte ein neugotischer
Ausbau durch den schottischen Eisenbahnunternehmer Edward A.
Moriarty und Gustav Göde. Aus dieser Zeit stammt ein Gemälde
der Königin Victoria.
1878 erwarb Graf Ewald von
Kleist-Wendisch-Tychow die Burg für seine Frau Anna geb.
Freiin von Kleist, die dort 1892 verstarb. 1909 (lt.
Homepage der Burg) erwarb Robert Mischke, Vizeadmiral der
kaiserlichen Marine, die Burg, die seitdem im Besitz seiner
Familie, der Erbengemeinschaft Mischke/von Preuschen ist.
1936-38 wurden die romantisierenden Zinnenkränze und
Flachdächer entfernt und teilweise durch Spitzdächer
ersetzt. Seit den 1930er Jahren ist die Burg zu besichtigen.
Die Wohnräume im 1.Obergeschoss sind zeitweise noch bewohnt.
Quelle: wikipedia