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Die Burg wurde ursprünglich von
Otto IV (um 1200)
errichtet, aber später zerstört. 1292 wurde sie durch Bischof
Siegfried II. von Hildesheim zum Schutz gegen die Herzöge von
Braunschweig und Wolfenbüttel wieder erneuert. Ihr ursprünglicher
Name lautete „Levenborch“.
1523 ging sie an Herzog Heinrich den Jüngeren. Von
1541 bis 1542 wohnte auch hier seine Geliebte, Eva von Trott. Im 30jährigen Krieg diente die Burg Tilly und
Wallenstein als Unterschlupf und wurde 1633 durch ein schwedisches
Dragonerregiment zerstört. Und im Laufe der Zeit verlor sie mehr
und mehr ihren Verteidigungszweck und verfiel. Fürstbischof Clemens August, ein bayrischer Prinz auf
dem Bischofstuhl von Hildesheim, ließ darum von 1750 -1754 die
Liebenburg komplett abreißen. Und er erbaute dann ab 1754 an
gleicher Stelle das neue Barockschloss Liebenburg.
1754 wurde sie fast
vollständig abgebrochen und statt ihrer von Fürstbischof
Clemens August
, einem bayrischen Prinzen, das heutige Barockschloss
und die integrierte katholische Kirche
errichtet.
Von der Levenborch (Liebenburg) sind
nur einige steinerne Zeugen übriggeblieben: wenige Mauerreste, zwei
Mauertürme und der Bergfried.
BURGTYP:
Höhenburg
ADRESSE:
38704 Liebenburg Landkreis
Goßlar
MUSEUM:
nein
GASTRONOMIE:
nein
HOTEL/PENSION:
keine
Übernachtungsmöglichkeiten
BESICHTIGUNG:
Burggelände frei zugänglich
BESONDERHEITEN:
Parkplätze vor dem
Burggelände
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Burg Liebenburg 01 Zeichnung aus dem Jahr 1641
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Burg Liebenburg 02 Flankierungsturm (Ostseite)
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Burg Liebenburg 03 Flankierungsturm
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Burg Liebenburg 04 Schloss mit Kirche
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Burg Liebenburg 05 Schlossgebäude
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Burg Liebenburg 06 Der Bergfried (Hausmannsturm)
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Burg Liebenburg 07 Der Bergfried (Hausmannsturm)
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Burg Liebenburg 08 Im Inneren des Begrfriedes
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Burg Liebenburg 09
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Burg Liebenburg 10
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