Burg Maus  

Burg Maus wurde von 1353 bis 1357 durch den Erzbischof Boemund II. von Trier unter dem Namen Peterseck geplant und begonnen, unter seinen Nachfolgern Kuno II. von Falkenstein und Werner von Falkenstein vollendet (1362 bis 1388). Sie diente den beiden letzteren Kirchenfürsten zeitweise als Residenz. Ursprünglich sollte eine weitere kurtrierische Burg in der Nähe errichtet werden, um den beiden katzenelnbogischen Burgen Katz und Rheinfels etwas entgegen zu setzen. Es blieb jedoch schließlich beim alleinigen Bau von Burg Maus.

Den Namen „Burg Maus“ erhielt sie wohl von den Grafen von Katzenelnbogen, die in der Nähe zwischenzeitlich die größere Burg "Neukatzenelnbogen" – im Volksmund Burg Katz – erbaut hatten. Burg Maus hieß neben „Peterseck“ auch „Burg Thurnberg“ oder „Deuernburg“. Sie wurde nie zerstört und verfiel erst während des 18. Jahrhunderts. 1806 wurde sie auf Abbruch an Friedrich Gustav Habel verkauft, der die Burg erhalten wollte. Sie wurde zwischen 1900 und 1906 unter dem Architekten Wilhelm Gärtner wiederaufgebaut, der das äußere Erscheinungsbild weitgehend erhalten hat. Die quadratische Kernburg umschließt einen Innenhof und zwei Wohntürme. Die rheinzugewandte Angriffsseite wird durch die zehn Meter hohe Schildmauer mit dem eingebauten, runden Bergfried gesichert. Zusätzlich wurde vor der Ringmauer ein Halsgraben in den Fels gehauen.

Quelle: wikipedia

BURGTYP:   Höhenburg
ADRESSE:  
56346 Sankt Goarshausen OT Wellmich Rhein-Lahn-Kreis
MUSEUM:    ja
GASTRONOMIE:    ja
HOTEL/PENSION:   keine Übernachtungsmöglichkeiten
BESICHTIGUNG:   
BESONDERHEITEN:   In der Burg befindet sich ein Cafe´, eine Falknerei, Räume können für Festivitäten gemietet werden. Burg Maus ist in privatem Besitz.

Burg Maus
Burg Maus_1

Burg Maus_1

Burg Maus_2

Burg Maus_2

Burg Maus_3

Burg Maus_3

Burg Maus_4

Burg Maus_4

 

besucht August 2011