Burg Rogätz  

Die Burg Rogätz war ein strategisch wichtiger Ort am westlichen Elbufer zwischen Magdeburg und Tangermünde im heutigen Sachsen-Anhalt. Sie befand sich von 1369 bis 1850 im Besitz der Familie von Alvensleben

Als einziger Überrest der Rogätzer Burg, die unter den Sachsenkaisern im 10. Jahrhundert als Grenzbollwerk gegen das Slawentum erstand, ragt der Klutturm, ein urzeitliches Monument, heute über Strom und Land. Die erste Urkunde über den Ort Rogätz stammt aus dem Jahr 1144, in der König Konrad III. bestätigte, dass Graf Otto von Hillersleben dem Bischof von Havelberg das Dorf Rogätz schenkte. In den Folgejahren blieb die Oberhoheit über die Burg zwischen den Markgrafen von Brandenburg und den Erzbischöfen von Magdeburg umstritten, bis sie schließlich im Vertrag von Zinna 1449 dem Erzbistum Magdeburg zugesprochen wurde.

Im dreißigjährigen Kriege 1625 eroberten die Kaiserlichen die Burg, die dann im folgenden Jahr von den Dänen unter General Fuchs und Ernst von Mansfeld zurückerobert wurde. Dabei gingen die Gebäude in Flammen auf. Die Burg wurde nicht wieder aufgebaut.

Burg Rogätz präsentiert sich heute nur noch mit dem Klutturm, dem einzig erhaltenen Gebäude.

Quelle: wikipedia.de

BURGTYP:   Niederungsburg
ADRESSE:  
39326 Rogätz Landkreis Börde
MUSEUM:    nein
GASTRONOMIE:    nein
HOTEL/PENSION:   keine Übernachtungsmöglichkeiten
BESICHTIGUNG:    Der Turm ist nur von außen zu besichtigen
BESONDERHEITEN:  
Rogätz liegt auf dem westlichen Steilufer der Elbe.

Burg Rogätz
Burg Rogaetz_1    Der Klutturm

Burg Rogaetz_1 Der Klutturm

Burg Rogaetz_2    Der Klutturm

Burg Rogaetz_2 Der Klutturm

Burg Rogaetz_3    Der Klutturm

Burg Rogaetz_3 Der Klutturm

Burg Rogaetz_4    Der Klutturm

Burg Rogaetz_4 Der Klutturm

 

besucht März 2011