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Die Burgruine Rudelsburg (mit Blick auf Burg Saaleck) liegt als Höhenburg am Ostufer der Saale auf einem felsigen Bergrücken aus Muschelkalk, ungefähr 85 Meter über dem Fluss oberhalb von Saaleck, einem Ortsteil der Stadt Bad Kösen im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt. Als Burg wohl von den Bischöfen von Naumburg im Hochmittelalter zur Sicherung der Handelswege wie der Via Regia mit der Saalebrücke in Bad Kösen angelegt. Bei der ersten Erwähnung 1171 im Besitz von Naumburger Ministerialen; 1238 an die Markgrafen von Meißen verlehnt und Befestigungsbau urkundlich genehmigt. Die Burg befand sich im Spannungsfeld der Interessen der Naumburger Bischöfe und der Markgrafen von Meißen aus dem Hause Wettin. 1348 eroberten und brandschatzten die Naumburger Bürger die Vorburg der Rudelsburg und 1383 kam die Burg in den Besitz der Schenken von Saaleck aus dem Haus Vagula. Die Herren von Bünau wurden dann 1441 mit der Burg belehnt. Im Sächsischen Bruderkrieg zwischen Friedrich und Wilhelm von Sachsen wurde die Rudelsburg 1450 belagert und zerstört. Danach wechselte die Rudelsburg mehrfach den Besitzer, bevor sie 1485 erneut in den Besitz der Markgrafen von Meißen gelangte. 1640 wurde die Rudelsburg gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges von den Schweden gebrandschatzt.
BURGTYP:
Höhenburg |
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besucht August 2010