Burg Sooneck  

 steht auf dem nordöstlichen Steilhang des Binger Walds.

Erste Erwähnung wohl im Jahr 1271.  Ebenso wie die benachbarte Burg Reichenstein waren es die Herren von Hohenfels, die als Vögte der Abtei Kornelimünster bei Aachen die Burg verwalteten.

Gesichert ist die Belagerung von 1282 durch König Rudolf von Habsburg. Seine Truppen eroberten und zerstörten die Burg, die mit einem Wiederaufbauverbot belegt wurde. Dieses bestätigte der König ausdrücklich noch einmal 1290. Das Verbot wurde erst im Jahr 1349 durch Kaiser Karl IV. wieder aufgehoben, nachdem Besitz und Vogtei an Kurmainz gefallen waren.

Im April 1346 belehnte der Mainzer Erzbischof Heinrich III. den Ritter Johann Marschall zu Waldeck mit Burg Sooneck, der die Anlage in den Folgejahren neu aufbauen ließ.

Ab 1553 begann Sooneck zu verfallen.

1834 kauften der damalige preußische Kronprinz Friedrich Wilhelm IV. und seine Brüder, die Prinzen Wilhelm, Carl und Albrecht, die völlig heruntergekommene Burg Sooneck und ließen sie in den Jahren 1843 bis 1861 als Jagdschloss wieder aufbauen. Burg Sooneck wurde größtenteils unter Beibehaltung der historischen Strukturen und Hinzufügung von romantisierenden Gebäuden wieder aufgebaut. Aus dieser Zeit stammt das heute noch erhaltene, königlich preußische Wappen über dem nördlichen Burgtor (ursprünglicher Zugang auf der anderen Seite). Aufgrund von königlichen Familienstreitigkeiten und den Auswirkungen der Märzrevolution 1848 konnte die Burg nie als Jagdschloss genutzt werden. 1861 war der Wiederaufbau nach Plänen des Militärarchitekten Carl Schnitzler fertig.

Quelle:wikipedia

BURGTYP:   Höhenburg/Hangburg
ADRESSE:  
55413 Niederheimbach Landkreis Mainz Bingen
MUSEUM:    ja
GASTRONOMIE:    ja
HOTEL/PENSION:   keine Übernachtungsmöglichkeiten
BESICHTIGUNG:    Burggelände gegen Eintrittsgeld, Gebäudebesichtigung nur mit Führung
BESONDERHEITEN:   Herrlicher Ausblick auf den Rhein

Burg Sooneck
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besucht August 2011