|
Die
Geschichte der Vienenburg (Vieneburch) steht eng im
Zusammenhang mit der 2 km nordöstlich gelegenen Burg Wiedelah. Die
Enstehung beider Burgen sind mit dem plötzlichen Ende der
Harlyburg verbunden, die sich bis 1291 in Sichtweite der
beiden genannten Anlagen auf der steil abfallenden Ostkuppe des
Höhenzuges Harly erhob. Sie entstand um das Jahr 1300 unter
der Obhut des Hildesheimer Bischofs, die Verantwortung der
Ausführung lag bei den Grafen von Wernigerode. Im Verlauf der
Hildesheimer Stiftsfehde fiel die Burg an Herzog Heinrich d.J. von
Braunschweig-Wolfenbüttel (1521-23); in den Vereinbarungen zum
Ende des 30jährigen Krieges wiederum an Hildesheim (1643).
Umwandlung 1803 in eine Domäne (Staatsgut). Die Burganlage wird heute noch von einer 1,0 m
starken Mauer umschlossen. Es handelt sich dabei um die Umgrenzung der
äußeren Burg. In der Mitte ist der runde Bergfried
erhalten (8 m Durchmesser, gut 2,5 m Mauerstärke, 24 m
Höhe). Zwischen den Fachwerkhäusern in der
Ringanlage sind moderne Wohnbauten eingefügt worden
(fotografisch nicht festgehalten). |