1406 geht Neurathen durch Kauf an die Berken von der
Duba über, Hlinko Berka von der Duba der Ältere wird
neuer Eigentümer. 1410 teilt dieser seine
Besitzungen unter seinen fünf Söhnen auf. Benesch
von Duba erhält Neurathen, übernimmt den Besitz
jedoch erst nach dem Tod des Vaters im Jahr 1419. 1428 wechselt die Anlage abermals den Besitzer und
Friedrich von der Oelsnitz, Vogt auf dem Königstein,
wird Burgherr. Ab 1466 wird Neurathen unter seinem
Sohn Hans von der Oelsnitz zur Raubritterburg. Wenig
später wird sie von den Truppen des sächsischen
Kurfürsten belagert, welche sie 1469 in Brand
schießen. Ab Anfang des 16. Jahrhunderts verfällt
Neurathen allmählich. Später dienen die Räumlichkeiten der verfallenen
Burg als Zufluchtsort der Bevölkerung in
Kriegszeiten. Eine Inschrift von 1706 zeugt davon:
Chrjstoph Hase 1706 war ter Swete in Lante es
Kvstete vil Gelt. In den Jahren 1933/34 finden in der Burganlage
erstmals archäologische Grabungen statt. Anfang der
1980er Jahre wird die einstige Felsenburg zu einem
Freilichtmuseum ausgebaut.
Quelle:wikipedia