|
Die wohl
älteste schriftliche Erwähnung einer Burg auf dem Königstein findet
sich in einer Urkunde König Wenzel I. von Böhmen aus dem Jahr 1233,
Die erste vollständige Bezeichnung „Königstein“ geschah in der
Oberlausitzer Grenzurkunde von 1241, die Wenzel I. „in lapide regis“
(lat.: auf dem Stein des Königs) siegelte. In dieser Urkunde ist die
Grenzziehung zwischen den slawischen Gauen Milska (Oberlausitz),
Nisani (Meißner Niederung) und Dacena (Tetschner Gebiet) reguliert
worden.
Zwischen 1589 und 1591/97 ließen Kurfürst Christian I. von Sachsen
und sein Nachfolger die Burg zur stärksten Festungsanlage Sachsens
ausbauen.
Auch nach dem Ausbau in diesen Zeitabschnitten wurden immer wieder
Umbauten und Neubauten auf dem weitläufigen Plateau vorgenommen. Der
1631 errichtete Johannissaal wurde 1816 zum Neuen Zeughaus umgebaut.
1819 baute man die Magdalenenburg zu einem Proviantmagazin
um, das vor Beschuss gefestigt war.
Die Festung spielte eine bedeutende Rolle in der Geschichte
Sachsens, wenn auch weniger durch militärische Ereignisse. Die
sächsischen Herzöge und Kurfürsten nutzten die Festung vor allem als
sicheren Hort in Kriegszeiten, als Jagd- und Lustschloss aber auch
als gefürchtetes Staatsgefängnis. Die tatsächliche militärische
Bedeutung war eher gering, obwohl Generäle wie z.B. Johann Eberhard
von Droste zu Zützen (1662-1726), sie kommandierten. So konnte
Kurfürst Friedrich August II. im Siebenjährigen Krieg nur hilflos
vom Königstein aus zusehen, wie gleich zu Beginn des Krieges im Jahr
1756 seine Armee zu Füßen des auf der anderen Elbseite liegenden
Liliensteins vor der preußischen Armee kampflos kapitulierte. Vor
ihren Toren fand im August 1813 das Gefecht bei
Krietzschwitz
statt, eine wichtige Vorentscheidung der Schlacht bei Kulm und der
Völkerschlacht bei Leipzig. Seit dem 29. Mai 1955 ist die Festung ein militärhistorisches
Freilichtmuseum von hohem touristischem Wert, nach der Wende als
Außenstelle des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr in
Dresden geführt. Die Festung Königstein ist eine der größten Bergfestungen in
Europa und liegt inmitten des Elbsandsteingebirges auf dem
gleichnamigen Tafelberg oberhalb des Ortes Königstein am linken Ufer
der Elbe im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (Sachsen).
Quelle:wikipedia
BURGTYP:
Festung
ADRESSE:
01824 Königstein Landkreis Sächsische Schweiz
MUSEUM:
ja
GASTRONOMIE:
ja
HOTEL/PENSION:
keine
Übernachtungsmöglichkeiten
BESICHTIGUNG:
Gegen Eintrittsgeld
BESONDERHEITEN: Das
Museum zeigt Waffen aus der Vergangenheit bis in die jüngste
Gegenwart.
|
|
Festung Koenigstein_01
|
Festung Koenigstein_02
|
Festung Koenigstein_03
|
Festung Koenigstein_04
|
Festung Koenigstein_05
|
Festung Koenigstein_06
|
Festung Koenigstein_07
|
Festung Koenigstein_08
|
Festung Koenigstein_09
|
Festung Koenigstein_10
|
Festung Koenigstein_11
|
Festung Koenigstein_12
|
Festung Koenigstein_13
|
Festung Koenigstein_14
|
Festung Koenigstein_15
|
Festung Koenigstein_16
|
|