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Die Oberburg Kobern erhebt sich über der Ortschaft Kobern, in etwa 200 Meter Höhe. Auf dieser Anhöhe kann man die prächtige Ruine der Niederburg Kobern sehen, die cirka 50 Meter tiefer liegt. Erhaltene Teile der Burganlage sind der Bergfried und Reste der Ringmauer (Bild 9) und schließlich die spätromanische Matthiaskapelle. Die Burganlage kann kostenlos besichtigt werden. Für einen gemütlichen Aufenthalt kann man das Restaurant aufsuchen, nachdem der kleine aber beschwerliche Fußweg durch die Weinberge bewältigt wurde. Für die Autofahrer führt eine schmale Straße nach oben und endet cirka 20 Meter vor der Burg, wo man die Niederburg -wie oben erwähnt - mit einem herrlichen Panorama betrachten kann. (rw) Die Burg wurde Anfang des 12. Jahrhunderts auf keltischen Befestigungsanlagen errichtet. Erstmals erwähnt wurde sie 1195, als der damalige Burgherr sie dem Trierer Erzbischof als Lehen auftrug. Die Matthiaskapelle wurde etwa 1220/40 von Ritter Heinrich II. von Isenburg erbaut, um darin das Haupt des Apostels Matthias als Reliquie zu verwahren. Das Burgareal wurde beim Bau der Kapelle vergrößert. Der Chor wurde von einem, vermutlich nicht vollendeten, Vorgängerbau übernommen. Quelle: wikipedia
BURGTYP:
Höhenburg
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