Im Dreißigjährigen Krieg wurde die
Anlage durch einen Großbrand im Jahr 1625 stark beschädigt.
Plünderungen und die Pest führten zu einer weitgehenden
Vernichtung der Anlage. Ein Wiederaufbau der vernichteten
Gebäude am Wirtschaftshof erfolgte dann durch Alexander von
der Schulenburg Ende des 17., Anfang des 18. Jahrhunderts.
Nach einem erneuten Brand am Anfang des 19. Jahrhunderts
erfolgte 1834 eine Renovierung der Anlage. Ihre heutige
Erscheinung erhielt das durchaus auch heute noch burgähnlich
anmutende Schloss mit Umbauarbeiten Ende des 19.
Jahrhunderts, die 1901 abgeschlossen wurden. Dieser Umbau
erfolgte im Stil des Historismus unter Verwendung von
Rotsandstein durch den Architekten Ferdinand Schorbach aus
Hannover. Nach dem 2. Weltkrieg erfolgte 1945 eine
Enteignung der Familie von Schulenburg.