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Das Renaissanceschloss Bernburg, erhebt sich
am östlichen Saaleufer, an der Stelle einer früheren Furt, über der
Stadt Bernburg (Salzlandkreis) in Sachsen-Anhalt. Die Bernburg wurde bereits am 29. Juni 961 als
askanische Rund- und Fliehburg mit Wall und Graben in einer
Schenkungsurkunde von Kaiser Otto I. als "Brandanburg" erwähnt. Im Jahre 1138 wurde sie erstmalig als Berneburch oder
Berneborch erwähnt. Auch der mächtige Bergfried im Burghof
(einem der größten in Deutschland), der Eulenspiegelturm, benannt
nach der Legende um Till Eulenspiegel, stammt aus dem
12. Jahrhundert, in dessen Verlauf durch Streitigkeiten zwischen
Welfen und Hohenstaufen die Burg gebrandschatzt wurde. Zu dieser
Zeit war sie Witwensitz der Gräfin Eilika, der Mutter des Markgrafen
Albrecht der Bär. Wenige Jahre später wurde sie wieder errichtet und im
16. Jahrhundert zu einem der prächtigsten Renaissanceschlösser
Deutschlands umgebaut. 1538 begann Andreas Günther im Auftrag von
Fürst Wolfgang von Anhalt mit dem Umbau der Burganlage zum Schloss.
Am Wolfgangbau finden sich zwei auch als "Leuchten" bezeichnete
Runderker mit Ornamentik und Bildreliefs protestantischer Fürsten
und Kaiser. In den Jahren 1567 bis 1570 wurde der
Bau nach Osten durch den Fürsten Joachim Ernst fortgesetzt. Ab 1603
bis 1863 diente das Schloss den Fürsten und späteren Herzögen von
Anhalt-Bernburg als Residenz.
Quelle: wikipedia BURGTYP:
Höhenburg
ADRESSE:
06406 Bernburg Salzlandkreis
MUSEUM:
?
GASTRONOMIE:
nein
HOTEL/PENSION:
keine Übernachtungsmöglichkeiten
BESICHTIGUNG:
Gelände zugänglich
BESONDERHEITEN:
| Schloss Bernburg - Hofansichten |
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Schloss Bernburg_01
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Schloss Bernburg_06 Im Hof
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Schloss Bernburg_11 Eulenspiegelturm
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