Am Standort des heutigen Schlosses
Dammsmühle befand sich schon im 16. Jahrhundert eine
Mühle, die wahrscheinlich dem Zisterzienserkloster
Lehnin gehörte, das seit dem 14./15. Jahrhundert im
Besitz der Ländereien dieser Gegend war. Beim Bau
einer neuen Mühle Mitte des 18. Jahrhunderts stießen
die Bauleute auf Mühlsteine jener Zeit, die Spuren
eines Brandes trugen. Um das Jahr 1650 befand sich
an Stelle der Zisterziensermühle ein im Auftrag des
Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg
errichtetes Jagdhaus. Das Gebäude des Schlosses
Dammsmühle wurde 1768 von dem Berliner
Lederfabrikanten Peter Friedrich Damm als
zweigeschossiges Palais in einem Waldstück des
Barnim, westlich des Dorfes Schönwalde in der Nähe
des Mühlenbecker Sees, errichtet. Nach dem
Tod Damms verfiel das Gebäude, weil es keinen Erben
gab.Ab dem 19.
Jahrhundert war das Schloss immer in Privathand, zu
DDR-Zeiten übernahm die Staatssicherheit das
Gebäude, wurde dann als Jagdschloss genutzt, war
kurzfristig ein Hotel. Heute noch in privatem
Besitz, dämmert es doch in einem unwürdigen Zustand
dahin.