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Der Name Paretz ist wendischen Ursprungs. Die
ursprüngliche Bezeichnung lautete Porats und kam vom slawischen po
reka / am Fluß. Die Betonung in der Aussprache lag folglich auch auf
der ersten Silbe : Porats / Paretz. Paretz wurde in einer Urkunde
des Markgrafen Otto II. von Brandenburg vom 28.05.1197 zum ersten
Mal erwähnt. Zu dieser Zeit existierten noch zwei Orte mit dem Namen
Porats : Deutsch-Porats (das heutige Paretz) und Wendisch-Porats,
dessen Lage heute nicht mehr eindeutig feststellbar ist. In einer
weiteren Urkunde von 1217 ist dann nur noch von dem deutschen Ort
Porats die Rede. Bis ca. 1350 gehörte Paretz der Kirche von Ketzin,
dann den Familien von Diericke und von Arnim und ab 1658 der Familie
von Blumenthal. Am 14.Januar 1797 schließlich erwarb der Kronprinz
von Preußen, späterer König Friedrich Wilhelm III., das Gut Paretz
für 85.000 Preußische Taler von dem Grafen von Blumenthal. Friedrich
Wilhelm III. von Preußen verwirklichte 1797 bis 1805 seine Baupläne
bezüglich Paretz. Zuerst gestaltete er den ehem. Gutshof der
Blumenthals zu einer frühklassizistischen Anlage mit Landhaus(Schloß)
und umgebendem Park, im englischen Stil, um. Gleichzeitig ließ er
einen neuen Gutshof mit Amtshaus, Ställen und Taubenhaus errichten.
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