Berching liegt im Oberpfälzer Landkreis
Neumarkt in der Oberpfalz
Erste urkundliche
Erwähnung unter Karl III im Jahr 883. Noch vor 912 gelangte die Ansiedlung in den Besitz der
Eichstätter Bischöfe. Unter deren Herrschaft entwickelte
sich Berching bald zu einem bedeutenden Ämterzentrum. 1296
wurde Berching erstmals als „oppidum“ (lat. befestigter
Ort) bezeichnet und nur wenige Jahre später (1314) „civitas“
(lat. Stadt) genannt. Unter Bischof Wilhelm von
Reichenau (1464-1496) wurden die Befestigungsanlagen
erneuert und die Stadtmauer mit ihren 13 Türmen und 4 Toren
in der heute noch vollständig erhaltenen Form ausgebaut. Schon vor 1245 war
dem Ort das Marktrecht verliehen worden. Wohltätige
Stiftungen, die beiden großen Kirchen und zahlreiche
imposante Bürgerhäuser zeugen vom Reichtum der Stadt.
Namentlich die Familien Pettenkofer und Rumpf, im Weinhandel
zu Wohlstand gelangt, erwiesen sich ihrer Heimatstadt im 17.
und 18. Jahrhundert als großzügige Mäzene.
Stadtbefestigung in Berching
Stadtmauer Berching_01
Stadtmauer Berching_02 Wehrmauer - erbaut
1475
Stadtmauer Berching_03 Wehrmauer - erbaut
1475
Stadtmauer Berching_04 Tor des Türmers -
erbaut 1350