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Jüterbog
ist eine Stadt im Landkreis Teltow-Fläming im Bundesland
Brandenburg. Im Jahr 1007 wurde die dörfliche Siedlung mit Burgwall
von dem Chronisten des damaligen Erzbischofes Tagino von Magdeburg,
Thietmar von Merseburg erstmals als „Jutriboc“ erwähnt.
1174
erhielt Jüterbog das Stadtrecht, das zweitälteste des heutigen Landes Brandenburg. Am Anfang war die Stadt durch Gräben und
Wällen befestigt, mit drei Toren in die Stadt führend (Ende 12.
Jahrhundert), von denen aber nichts mehr vorhanden ist. Der Baubeginn der Stadtmauer erfolgte etwa
1300. Mit Feldstein- und Bruchsteinen erbaute man eine starke
Befestigung (erstmals erwähnt 1335). Doppeltoranlagen mit Innen- und
Außentor ersetzten die drei vorhandenen Torzugänge.
1478 verheerte ein Brand die Stadt, bei dem
auch die Maueranlage teilweise zerstört wurde. Etwa 1480 wurde der Wiederaufbau
aufgenommen, gefördert durch die Magdeburger Erzbischöfe. Nach Ende des Dreißigjährigen
Kriegs 1648 lag Jüterbog wie viele andere Städte darnieder, und nach
dem Übergang an Kursachsen büßte es seine alte Bedeutung endgültig
ein. Noch erhalten sind : das Zinnaer Tor, das
Neumarkttor, das Dammtor und Teile der Stadtmauer. |