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Für die
Herkunft des Namens „Templin“ wird das germanische Wort „timpen“,
„tempen“ oder „tempel“ mit Bedeutung von „spitzer Hügel“
erwogen, was einen Kontakt zwischen germanischen (bis
5. Jahrhundert) und slawischen Siedlern (ab 6. Jahrhundert)
voraussetzt, oder das slawische Wort „tąpy“ bzw. „topy“ in
Bedeutung von „stumpf“. Daneben kommt noch die Ableitung von
einem Personennamen „Tąp-l-“ in Betracht. Erstmals
wurde die Stadt 1270 urkundlich als „Templyn“ erwähnt. In
der Urkunde vom 2. Oktober 1270 wurde der Länderaustausch
zwischen den askanischen Markgrafen und dem Bischof Heinrich
von Brandenburg besiegelt. Die Erbauung der Stadtmauer war wohl
im 14. Jahrhundert. Die ovale Maueranlage ehemals mit
3 Toren und 32 Wiekhäusern umschloß die gesamte Altstadt. Erhalten sind: Das Berliner Tor, der
Eulentum, Prenzluaer Tor, Mühlentor, Wiekhaus (Bild 4 und 6)
etc und große Abschnitte Der Maueranlage. |