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Das Berliner Stadtschloss stand auf der
Spreeinsel am Ende der Prachtstrasse "Unter den Linden" im Berliner
Bezirk Mitte gegenüber dem Berliner Dom. Es war die Hauptresidenz (Winterresidenz) der
Markgrafen und Kurfürsten von Brandenburg, später der Könige in bzw.
von Preußen und der Deutschen Kaiser. Kurfürst Friedrich II. hatte den Bau 1443
errichtet. Kurfürst Joachim II. ließ im 16. Jahrhundert die
spätmittelalterliche Burg weitgehend abtragen und an ihrer Stelle
durch die Baumeister Caspar Theiss und Kunz Buntschuh nach dem
Vorbild des Schlosses in Torgau eine prachtvolle und bedeutsame
Renaissance-Residenz errichten. Kurfürst Friedrich Wilhelm, der Große
Kurfürst, ließ das nach dem Dreißigjährigen Krieg ziemlich
verfallene Schloss wieder herrichten. Ab 1699 baute Andreas Schlüter das Schloss zu
einem bedeutenden Profanbau des protestantischen Barocks aus. Während des zweiten Weltkrieges erlitt das
Gebäude schwere Brandschäden.
Das letzte Kapitel der Geschichte des Berliner
Stadtschlosses endete am 30. Dezember 1950: Das SED-Regime unter
Walter Ulbricht sprengte die Ruine. Das Schloss passte nicht zur
damals herrschenden Ideologie.
Als Berliner kann man nur hoffen, daß das
Schloss in seiner Pracht wieder aufersteht, wie beispielsweise
die Frauenkirche in Dresden.
Quelle: wikipedia |