Berliner Stadtschloss  

Bilder der Grabungsstelle

Album von Berlin; Globus Verlag, Berlin 1904

Das Berliner Stadtschloss stand auf der Spreeinsel am Ende der Prachtstrasse "Unter den Linden" im Berliner Bezirk Mitte gegenüber dem Berliner Dom. Es war die Hauptresidenz (Winterresidenz) der Markgrafen und Kurfürsten von Brandenburg, später der Könige in bzw. von Preußen und der Deutschen Kaiser. Kurfürst Friedrich II. hatte den Bau 1443 errichtet. Kurfürst Joachim II. ließ im 16. Jahrhundert die spätmittelalterliche Burg weitgehend abtragen und an ihrer Stelle durch die Baumeister Caspar Theiss und Kunz Buntschuh nach dem Vorbild des Schlosses in Torgau eine prachtvolle und bedeutsame Renaissance-Residenz errichten. Kurfürst Friedrich Wilhelm, der Große Kurfürst, ließ das nach dem Dreißigjährigen Krieg ziemlich verfallene Schloss wieder herrichten. Ab 1699 baute Andreas Schlüter das Schloss zu einem bedeutenden Profanbau des protestantischen Barocks aus. Während des zweiten Weltkrieges erlitt das Gebäude schwere Brandschäden.

Das letzte Kapitel der Geschichte des Berliner Stadtschlosses endete am 30. Dezember 1950: Das SED-Regime unter Walter Ulbricht sprengte die Ruine. Das Schloss passte nicht zur damals herrschenden Ideologie.

Als Berliner kann man nur hoffen, daß das Schloss  in seiner Pracht wieder aufersteht, wie beispielsweise die Frauenkirche in Dresden.

Quelle: wikipedia

Stadtschloss Berlin
Stadtschloss Berlin_01 Kellergewölbe

Stadtschloss Berlin_01

Stadtschloss Berlin_02 Kellergewölbe

Stadtschloss Berlin_02

Stadtschloss Berlin_03 Kellergewölbe

Stadtschloss Berlin_03

Stadtschloss Berlin_04 Kellergewölbe

Stadtschloss Berlin_04

 

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besucht: Mai 2010