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Burg Lehesten

07778 Lehesten, Dorfstrasse 2
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Von der einstigen, in der Mitte des Ortes
liegenden Wasserburg zeugen mehrere,teils umgebaute Teile
wie der Burgturm, die ehemalige Burgkapelle und heutige Dorfkirche
sowie einige Teiche. Seit 1200 war die Burg im Besitz der Herren von
Isserstedt. Später als Lehen der Burggrafen von Kirchberg wurde sie
1304 durch die Erfurter zerstört. Danach gelangte die Burg in Besitz
der Herren von Mellingen, die sie von den Wettinern als Lehen
erhalten hatten. 1502 kam die Anlage an den Deutschen Ritterorden,
wodurch sie 1507 Sitz einer Kommende (Im kanonischen Recht war die
Kommende eine Form der treuhänderischen Weitergabe kirchlicher
Pfründen an eine dritte Person) wurde. Nach der Auflösung des Ordens
1809 gelangte die Burg an das Königreich Sachsen und im Jahre 1815
an das Großherzogtum Sachsen-Weimar. Die Burganlage wurde wohl
ursprünglich rechteckig angelegt, aber durch die Zerstörung und
mehrere Umbaumaßnahmen stark verändert. |
Burgtyp: Niederungsburg/Wasserburg
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Lage der Burg: inmitten der
Häuserzeilen der Durchgangstrasse liegt unauffällig die Burganlage,
man könnte denken, das sei die Dorfkirche. Zutritt wird gerne
gewährt (incl. ausführlicher Beschreibung), wir hatten Pech, dass
der verantwortliche Herr nicht anwesend war.
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