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Die
erste Befestigungsanlage auf dem Burgberg wird bereits 1070
erwähnt. Unter Bischof Berthold von Zollern begann um 1355 der
Ausbau zur wehrhaften Residenz der Bischöfe von Eichstätt.
Bischof Friedrich IV. von Oettingen (1383-1415) verstärkte die
Befestigung durch die Anlage eines Zwingers und ließ ein
„aestuarium magnum aestivale“ errichten. Hierbei
dürfte es sich um einen Saalbau gehandelt haben, ein Sommerhaus,
wie es auch auf anderen Burgen dieser Zeit nachweisbar ist. Unter den
Bischöfen Albrecht II. von Hohenrechberg (1429-1445) und Martin
von Schaumberg (1560-1590) wurde die Burgveste erweitert und
verstärkt. Der unter Letzterem entstandene "Schaumbergbau"
prägte die Burgansicht zusammen mit der Erweiterung der
Spätrenaissance bis ins 19. Jahrhundert.
Burganlage befindet sich nahe Eichstätt im gleichnamigen Landkreis im
Regierungsbezirk Oberbayern. Auf der
äusseren Burganlage befindet sich ein Restaurant mit
Parkplätzen. Die Besichtigung Kernanlage ist kostenpflichtig.
Sehr zu empfehlen: Die
paläontologische
Ausstellung mit hervorragenden Exponaten, grösstenteils aus dem
Jura.
Quelle:wikipedia
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